| Nach zahlreichen Produktionen in diversen Studios entschloß sich Eroc 1979, sein „Heimstudio" professionell auszubauen. Die Aufnahmen geschahen fortan auf Grobschnitt's Bauernhof in Sprockhövel, Overdubs und Mix bei Eroc unter'm Dach. Dort entstanden zwischen 1979 und 1987 die LP's „Illegal", Razzia", „Eroc 4" und „Changing Skies". Von links: Wildschwein, Eroc und
Geheimrat Günstig beim Mix von „Illegal". |
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Aufgenommen wurde „Illegal" auf einer ITAM 16-Spur (1"), die zur Rauschunterdrückung mit 8 Stereo-Kompandersystemen des Typs „Sanyo Super D" bestückt war. Diese Maschine wurde dann durch eine STUDER 16-Spur (2") ersetzt, auf der die LP „Razzia" produziert wurde, und die später mit Eroc's anderer Technik den Grundstein für das „Woodhouse-Studio" bildete,
das Eroc und Siggi Bemm 1982 in Dortmund gründeten. | |
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Der fertige Mix wurde auf einer STUDER A-80
aufgenommen, die über „Dolby A" verfügte. Diese Maschine war anschließend jahrelang die Mastermaschine im „Woodhouse" und tut heute noch getreulich ihren Dienst in Eroc's Mastering Ranch. | |
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| Gemischt wurde über ein 40-Kanal Mischpult, das Udo Klempt-Gießing (bis 1977 Conny's Studio, dann bis 1982 Chefroadie bei Grobschnitt) gebaut hatte. Das Pult wurde durch ein weiteres mit 14 Kanälen ergänzt, über das die Effekt-Returns liefen. Nach Grobschnitt gründete Udo die Firma „Glockenklang", die sich mit hochwertigen Bühnen- und Studiogeräten einen Namen machte. |
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Das Pult verfügte bereits über
4 Stereo-Subsummen und 4 parametrische EQ's pro Kanal. Nach den Arbeiten bei Eroc wurde es auf der Bühne als Monitormixer eingesetzt. Mitte der 80'er verkaufte Eroc es an die Band. Später wurde es in zwei kleinere geteilt. | |
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| Genügend Peripherie war vorhanden. Neben einer EMT-Hallplatte hatte Eroc auch etliche andere Effektgeräte in seinem
Heimstudio. Auf dem Bild erkennt man zwei dBx-Kompressoren, darunter zwei der ersten digitalen Hallgeräte des Typs „Ursa Major Space-Station", dazwischen ein A/DA Digitaldelay. Rechts daneben die „Briefkästen", von Eroc selbst entwickelte Spezialeffektgeräte zur Stereophonierung, die heute noch existieren. |
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Kontrolliert wurde über einen Revox B-780
mit zwei Technics-Boxen SB-7 (später SB-10). Von hinten sichtbar: Geheimrat Günstig beim Abhören des Titels „The Sniffer". Rechts von ihm erkennt man zwei Exciter der Firma EXR, Nachfolger der ersten Geräte von Aphex, darauf Eroc's Kristallkugel. | |
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| Die besonders homogen
klingenden Boxen von Technics besaßen im Tief- und Mitteltonbereich aluminisierte Flachmembranen, die durch ein patentiertes „Bienenwabenscheibenprinzip" verstärkt wurden. Darüber erkennt man den zugehörigen Bändchenhochtöner. |
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