| Im Januar 1972 startet die Band nach Hamburg zum ersten großen Abenteuer im Studio: zur Aufnahme der ersten Langspielplatte „Grobschnitt". Im LKW stehend von links: Toni Moff Mollo, Felix, sitzend im roten Overall: der Baer, rechts davor Willi Wildschwein mit seiner Frau Gabi. |
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Kontrollraum des Windrose-Studio I in Hamburg. Im Vordergrund das Mischpult, an dem Conny Plank die Produktion aufnahm. Hinter der Trennscheibe sieht man im Aufnahmeraum Hermann Quetting („Quecksilber") an der Hammond und Willi Wildschwein an der Gitarre. | |
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Aufgenommen wurde auf einer STUDER 8-Spur in der Belegung: Drums (Mix auf 2 Spuren), Keyboards (Mix auf 2 Spuren), Gitarre 1, Gitarre 2, Bass und Percussion. Diese 8 Spuren wurden anschließend in Stereo abgemischt, dieser „Zwischenmix" dann auf 2 Spuren der
8-Spur kopiert, so daß man dort 6 weitere Spuren für Overdubs (Gesang, Effekte) nutzen konnte. | |
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| Conny Plank bei der Arbeit im Windrose-Studio, 1972. Conny arbeitete als Engineer an den Produktionen „Grobschnitt", „Jumbo", „Eroc 2", „Rockpommels Land" und „Solar Music Live". Die letzten vier entstanden in seinem eigenen Studio in Wolperath bei Neunkirchen-Seelscheidt. Conny war ein großer Lehrmeister, Kollege und Freund. Er verstarb 1983. |
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Willi Wildschwein (Gesang
und Gitarre). Willi stieß 1967 zur „Crew" und blieb bis zum Ende von Grobschnitt 1989 dabei. Ab 1983 spielte er zusätzlich Saxophon. Heute spielt er gelegentlich mit seinen beiden Söhnen in der Band „Schönes bleibt", die sich auf Oldies spezialisiert hat. Hauptberuflich ist er seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig. | |
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| Hermann „Quecksilber" Quetting kam 1971 von der Dortmunder „Chris Brown Band" zu Grobschnitt und bereicherte den Sound mit seiner Hammond und einem Wurlitzer. Der talentierte Keyboarder wurde 1973 durch Volker „Mist" Kahrs abgelöst. Er lebt heute in Hamburg. |
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Lupo (Sologitarre) war zusammen mit
Eroc 1966 Gründungsmitglied der „Crew". Von 1969 bis 1971 leitete er die Formation „Charing Cross" (mit Baer und Felix), bevor man sich dann als Grobschnitt wieder mit Eroc und Wildschwein zusammentat. Nebenher übernahm Lupo das Management der Gruppe. Auch er blieb bis zum Schluß dabei. Heute leitet er ein bedeutendes Laser- und Lichteffektunternehmen. | |
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| Der Baer (Bass,
Flöte, Gitarre) kam 1969 von der „Superstitious Bluesband" zu Charing Cross und anschließend zu Grobschnitt. Er blieb bis 1975 dabei. Heute ist er Lehrer in Hagen, macht nebenher aber immer noch Musik. 1996 tat er sich mit Eroc zwecks Produktion von Kinderliedern („Sicher zur Schule", „Kinder Kinder" etc.) unter dem Bandnamen „Ehrlich" zusammen. |
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Felix (links) und Eroc (rechts) spielten auf der ersten LP der Band simultan Schlagzeug. Auch live waren die beiden Drummer 1971 und 1972 eine Attraktion. Felix verließ die Band Ende 1972, lebt heute im Münsterland und spielt Schlagzeug in der Oldie-Formation „Grünspan". Eroc sorgte bereits bei der ersten LP zusätzlich für elektronische Sounds mit selbstgebauten Geräten. | |
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| Das Streichquartett der Hamburger Staatsoper im Windrose-Studio I. Die 4 Herren spielten den Streichersatz für den Titel „Symphony", das Arrangement hatte der Baer verfasst. Kleiner Eklat: in den Noten war ein winziger
Fehler, und als die Musiker diese falsche Stelle „korrekt" übernahmen, stürmte Wildschwein in den Aufnahmeraum und deutete auf den Cellisten: „Du hast ein Ei gemacht!!!" Der Mann war überaus befremdet, und fast hätte dies das Ende der Aufnahmen bedeutet. Später lachten dann alle herzlich darüber. |
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